ich bin nichts weiter
als ein universum
aus dessen tränendrüsen
tränen fließen
um sich dann
an den rändern
meiner wangenknochen
zusammenschließen
zu einem meer
an dessen enden
wesen am strand
zwischen den klippen
gemeinsam sitzen
um dabei zuzusehen
wie meine tränen
dich umspielen
während du selbst nichtsahnend
in salzwasser
zu einem universum
verebbst
überflutest
überläufst
genau wie ich
– geboren wirst und stirbst
und als welle dann
an einen strand
geworfen wirst
an dem ich gerade
nichtsahnend
in salzwasser